Wie finde ich meine Berufung?

Du möchtest deine Berufung finden? Wie finde ich meine Berufung ist eine der mir meistgestellten Fragen im Coaching und in Seminaren bzw. nach Vorträgen. Es gibt dafür keine pauschale Antwort. Bei den einen dauert dieser Prozess über Jahre. Manche Menschen erkennen es im Kindesalter. Oder haben Menschen um sich, welche sie auf ihr Talent und Interesse hinweisen.


Was versteht man unter “Berufung finden”?

In unserer Gesellschaft verstehen wir unter Berufung finden, wir haben einen Job, welcher uns Spaß macht. Uns erfüllt. Freude bereitet. Fordert. Das heißt, es ist im beruflichen Kontext zu verstehen.

 

Ich gehe jedoch weiter und sage, es ist egal, ob ich damit meine, einen tollen Job zu haben. Oder ob ich im privaten Bereich meine Berufung finde. Es könnte doch sein, dass du eine Tätigkeit findest, welche dich glücklich macht. In der Freizeit. Als Hobby. Weil du ein Mensch bist, der sagt, ich lebe nicht um zu arbeiten, ich arbeite um zu leben.

 

Dieses Hobby in meiner Freizeit füllt mich vollkommen aus. Du freust dich, nach der Arbeit diesem Hobby nachzugehen. Auch wenn du weißt, dass du damit wenig bis kein Geld verdienen kannst. Was dir nicht wichtig ist. Denn du verdienst mit deiner Arbeit das Geld, um deinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Du hast auch keine weiteren Ambitionen, in der Arbeit groß aufzugehen.

 

In solch einem Fall sage ich, hat dieser Mensch ebenfalls seine Berufung gefunden. Ein Mensch macht das, was er gerne machen möchte. Was aus ihm herauskommt.


Warum die diese Frage?

Vielleicht fragst du dich, warum soll ich denn mir diese Hektik und Stress geben, meine Berufung zu finden? Reicht doch, ich hab einen Job, den mach ich und gut. Auch wenn er oft nervt. Prinzipiell hast du recht. Jedoch ist es so, dass wir Menschen bemüht sind, ein bestimmtes Leben zu leben, und zwar:

  • ein erfülltes Leben
  • ein glückliches Leben
  • ein Leben mit Sinn

Bist du ein Mensch, der sehr wohl danach strebt, eine, zwei oder alle drei dieser Kategorien zu erfüllen, wird es schwer, mit einem Beruf, den man nur so ausübt. Weil du möchtest dein Leben in solch einem Fall nicht nur einfach ableben, sondern etwas bewegen. Aus dem Grund stellen wir uns diese Frage.


Wie habe ich meine Berufung gefunden?

Ich wußte schon während meinem Berufspraktikum in einem Sportartikelfachgeschäft in der 8. Klasse, dass ich keinen geregelten Job haben möchte. Das Aufstehen fiel mir schwer. Ich fühlte mich in der Arbeitszeit eingesperrt. Wie im Gefängnis. Die Anweisungen des Chefs wollte ich nicht ausführen. Musste es aber. Da stieg Frust auf. Ich bin ehrlich. Am vierten Tag habe ich mich in den Keller geschlichen und Tränen vergossen. Ich dachte, dass kann nicht sein, dass du so etwas dein GANZES Leben machen sollst. Das darf nicht passieren.

 

Als Polizist hatte ich genau diese Freiheiten. Schichtdienst. Dienst bei speziellen Sondereinheiten. Konnte frei nehmen wann ich wollte. Auch früher vom Dienst gehen. Später kommen. Das war klasse. Nur mit den Anweisungen der Vorgesetzten hatte ich wieder meine Probleme...

 

Bereits in der Grundschule durfte ich bei sämtlichen Theateraufführungen die Hauptrolle besetzen. Später, in den weiterführenden Schulen, nahm ich freiwillig an allen Kursen und Gruppen teil, die mit dem Bereich Theater zu tun hatten. Auf der Bühne fühlte ich mich zu hause. Auf der Bühne zu stehen, in verschiedene Rollen zu schlüpfen, gab mir eine innere Befriedigung. Mein Interesse galt damals schon dem Schauspiel und der Musik.

 

Nachdem ich in der dritten Klasse bei einem öffentlichen Auftritt die Biene Maja spielen durfte, wurden anschließend meine Eltern zu einem Gespräch in die Schule eingeladen. “Wie es aussieht hat der Oli ein Talent für die Bühne. Das sollte gefördert werden.”

 

Als Grundschüler gewann ich einen Malwettbewerb der Sparkasse. Mein Bild wurde einige Zeit in einer Filiale der Bank ausgestellt. Thema? Mein Lieblingssport. Ich hatte einen Eishockeytorwart gezeichnet.

 

In den weiterführenden Schulen spielte ich bei sämtlichen Möglichkeiten im Berecih Bühne & Theater mit. Ich spielte Loriot bei großen schulischen Veranstaltungen. Ich parodierte meine Helden aus der damaligen Zeit, die ich auch live erleben durfte als Kind: Otto Waalkes und Dieter Hallervorden. Wenn es zeitlich machbar war, habe ich mich in Rollen versetzt, andere parodiert. Witze gesammelt und diese in einer eigenen Art und Weise vorgetragen. Somit war bereits in der Schule klar, dass ich für den Bereich der Kunst Begeisterung und Talent mitbringe.

 

In meiner ganzen schulischen Laufbahn bekam ich nur einmal die Note 1 mit *. Wir mussten einen Aufsatz schreiben. Eine reine Fantasie Geschichte sollten wir erfinden und aufschreiben. Eine Heimarbeit über mehrere Wochen. Hier konnte ich wieder meinen Talenten freien Lauf lassen. Geschichten ausdenken und wiedergeben. In meiner Fantasie versetzte ich mich in einen erfundenen Charakter. Ein Polizist, der Kriminalfälle auflöst. Das waren die ersten Hinweise auf mein Interesse bezüglich der Geist des Bösen.

 

Und somit habe ich heute meine Berufung gefunden. Und lebe diese auch aus. Für mich ist “arbeiten” nicht gleich arbeiten. Ich schaue nicht auf die Uhr. Es gibt keine Sonn- und Feiertage. All das was ich heute ausübe, bereitet mir wahnsinnig viel Freude. Und ich bekomme sogar noch Geld dafür.


Welche Geschichten gibt es von Menschen, die ihre Berufung gefunden haben

Ich habe drei motivierende Geschichten von drei faszinierenden Menschen , die ihre Berufung gefunden haben und ausleben.

 

Bernd Burgmaier - Ja, ich darf den Namen nennen. Denn Bernd ist Künstler. Und zwar ein außergewöhnlicher Künstler. Eine öffentliche Person. Geboren in der Region Ulm. Menschen, incl. seiner Eltern, entdeckten früh sein Talent und Begeisterung für den Tanz. Seine Eltern und seine Tanzlehrerin förderten ihn, wo sie nur konnten. Bernd studierte Ballett-Tanz. Und zog in die große weite Welt. Lebte und arbeitete viele Jahre in den USA. Leitete eine Ballett-Schule. War viele Jahre auf Welttournee als einziger deutscher Tänzer im legendären "Les Ballets Trockadero de Monte Carlo".

 

Ich durfte Bernd Mitte der 90er Jahre kennenlernen. Seine Schwester war in meiner Schicht bei der Polizei. So kam es, dass wir uns kennenlernten. Hier könnte ihr ein tolles Interview lesen. Durch das frühzeitige erkennen und fördern eines aussergewöhnliches Talentes konnte Bernd seine Berufung früh finden, daran arbeiten und letztlich dies als seinen Beruf ausüben. Würde sagen: Berufung gefunden.

 

Abitur und Koch werden? Gibt es. In meinem familiären Umfeld ist genau das passiert. Die Mutter von Julian erzählte mir, dass Julian schon als kleines Kind immer auf der Arbeitsfläche in der Küche sitzen wollte, um ihr beim kochen zuzusehen. Er interessierte sich nur für das Kochen, sondern für alles, was damit zu tun hat. Messer, Töpfe, wie setzen sich Zutaten zusammen. Bereits mit 14 Jahren kreiert Julian nicht nur Essen, sondern künstlerische Arbeiten, um es so auszudrücken. Andere, die ihr Abitur machen, studieren, gehen auf Weltreise. Julian nicht. Er macht nach seinem Abitur ein Praktikum bei TV- und Kochprofi Frank Oehler. Danach beginnt er als Koch eine Ausbildung in einem 5-Sterne-Hotel. In Verbindung mit Küchen-Management. Nach der Ausbildung wird Julian mit Anfang 20 Restaurantleiter. Er liebt seinen Job. Was er uns immer und immer wieder sagt. Würde sagen: Berufung gefunden.

 

Security als Berufung? Auch das gibt es. Ein Bekannter von mir hat ein Sicherheitsunternehmen. Eines Tages bewirbt sich ein Mann, um die 30 Jahre. Frank. Er erlernte zwei Handwerksberufe. Verdient sehr gut als Fachhandwerker. Doch Frank möchte unbedingt in die private Sicherheitsbranche. Sein größter Traum. Er tritt die Stelle an. Von einem hohen Stundenlohn im Handwerksbereich runter auf Tariflohn der privaten Sicherheit, Brutto um die 10 €. Ich lerne ihn kennen. Wir kommen ins Gespräch. Frank sagt, keiner versteht ihn, alle sagen, wie kannst du das nur machen, in diese Branche zu wechseln. Schlechter Ruf. Schlechte Arbeitszeiten. Sehr schlechte Bezahlung. Er antwortet, weil das alles ist, was ich will. Das ist mein Traumjob. Ich weiß was er meint.

 

Der Erfolg gibt ihm recht. Er bildet sich sofort weiter. Wird nach 6 Monaten Objektleiter. Einsatzleiter. Er geht seinen Weg. Er sagt, er kann sich nichts besseres vorstellen. Lieber einen Job, in dem man schlecht verdient, ihn ab er gerne macht. Anstatt einen Job zu haben, der zwar Geld bringt, dich jedoch jeder Tag ankotzt, wenn du aufstehen musst um zur Arbeit zu gehen. Würde sagen: Berufung gefunden.


Mutbefreier Oli denkt auf Tisch nach

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15 Tipps & Fragen, wenn du deine Berufung finden möchtest?

Vielleicht sagst du jetzt, ok, schöne Geschichten, aber wie finde ich denn nun meine Berufung? Ich habe dir hier einige Fragen und Tipps zusammengestellt, welche ich auch in Coachings anwenden, wenn das Thema “Berufung finden” aufkommt. Lass uns loslegen:

1. Fühlst du dich eingesperrt wenn du bei deiner Arbeit bist?

Weil du in der Arbeitszeit nicht tun kannst, was du möchtest? Kennst du das Gefühl, dass du ständig auf die Uhr schaust, wann ist die nächste Pause? Feierabend? Du hast den Drang, deine Arbeitsstelle zu verlassen? Das wäre ein Hinweis, dass du dich in dieser Situation noch nicht in deiner Berufung befindest.

2. Wie geht es dir als Angestellte/r?

Bist du zufrieden, dass du einen “9-to-5-Job” hast, der dir regelmäßiges Geld bringt um deinen Lebensunterhalt zu sichern. Du machst dir keine großen Gedanken über deinen Job. Dich nervt er auch nicht. Hast tolle Kollegen*innen und fühlst dich ganz wohl?

 

Dann denke ich, ist soweit alles in Ordnung. Du holst dir deine innere Befriedigung über andere Tätigkeiten und siehst den Job nur als Mittel zum Zweck, das heißt zum Geld verdienen. Dann paßt das würde ich behaupten.

3. Fällt es dir einfach Anweisungen und Befehle anderer entgegenzunehmen?

Dein Vorgesetzter gibt dir Anweisungen. Führst du diese ohne zu hinterfragen aus? Nervt es dich, dass ohne zu hinterfragen auszuführen? Streitest du öfters mit deinem Vorgesetzten, weil du wissen willst warum du dies und jenes tun sollst?

 

So war es bei mir bei der Polizei. Ich wollte Erklärungen, warum ich dies und jenes tun soll. Ich wollte nicht einfach ausführen. Daraufhin wurde ich irgendwann zum Polizeipsychologen geschickt. Und so steht in meinem Entlassungszeugnis, “Die Persönlichkeit von Herr Dobisch verbietet es ihm, Anweisungen anderer auszuführen. Es fällt ihm schwer, Vorgesetzte über sich zu haben. Somit ist er für den Staatsdienst ungeeignet.” Seither bin ich selbständig. Ich musste erkennen, dass es mich krank macht, Befehle anderer entgegenzunehmen und diese auszuführen, auch wenn ich dies nicht möchte.

 

Geht es dir auch so? Überlege, ob ein Angestelltenverhältnis für dich das Richtige ist? Oder ob du nicht eher ein Selbständiger, Unternehmer, Freiberufler bist.

4. Wann stehst du morgens auf?

Fällt es dir leicht, morgens aufzustehen? Stehst du morgens gerne auf? Wenn du einen Job hast, bei dem du morgens aufstehen musst, es dir leicht fällt, dann bist du richtig.

5. Arbeitest du gerne nachts?

Hast du einen Job, bei dem du früh aufstehen musst, du dich jedoch jeden Tag aus dem Bett quälst, weil es dir leichter fällt, nachts zu arbeiten, wird es dich auf Dauer nicht glücklich machen. Und innerlich auch krank.

6. Empfindest du es als Verschwendung deiner Lebenszeit, wenn du für andere arbeitest?

Klar, auch Selbständige arbeiten für andere. Als Selbständiger, wenn du deine Berufung gefunden hast, nervt es dich nicht, bzw. wesentlich weniger. Da du jederzeit deine Kunden auch aussuchen kannst. Kommst du mit jemandem nicht klar, arbeite nicht mit diesem zusammen. Du opferst dafür nicht mehr deine Lebenszeit.

 

Als Angestellter wird es schwierig. Würdest du lieber gerne dein eigenes Ding machen, kannst dies aber nicht, weil du deine Zeit für eine Firma her gibst, wird dich das auf Dauer ebenfalls extrem nerven und unglücklich machen.

 

Sobald du diesen Gedanken hast, ich opfere meine wertvolle Lebenszeit für andere, solltest du schnellstmöglich darüber nachdenken, eine Veränderung herbeizuführen.

7. Schlägst du deinen Vorgesetzten/Chefs immer und immer wieder Ideen vor?

In deinem Kopf sprudeln die Ideen für deine Firma nur so. Voller Euphorie erzählst du immer und immer wieder deinen Vorgesetzten/Chef davon. Was passiert? Nichts. Deine wertvollen Ideen werden weder anerkannt, noch bekommst du ein Lob dass du dir über die Firma solch tolle Gedanken machst. Denn das machst du auch in deiner Freizeit in solch einem Fall.

 

Was passiert? Du kündigst innerlich. Deine Motivation geht gleich dem Nullpunkt. Du bist frustriert. Und wird unglücklich. Sagst, “Scheiß Job”. Sollte das bei dir der Fall sein, hast du aber schon einen tollen Job, evtl. deine Berufung schon gefunden. Denn du machst dir ständig Gedanken. Ideen. Und das freiwillig. Die Frage ist, bist du in der richtigen Firma, wenn diese deine Engagement nicht wertschätzen?

 

Was tun? Biete in solch einem Fall deine Ideen anderen Firmen an. Bewerbe dich. Alternativ kannst du sagen, die Ideen sind so gut, ich glaube an meine Ideen. Überlege, ob du als Selbständiger etwas daraus machen kannst. So wirst du deinen Weg zu deiner Berufung gehen können.

8. Weisen dich andere Menschen auf ein Talent von dir hin?

Hast auch du in deinem Umfeld Menschen, die dich schon einmal auf ein Talent hingewiesen haben, welches du selbst nicht nicht erkannt hast? Zu dir gesagt, “Wow, das kannst du aber super? Das machst du toll! Da hast du echt ein Talent dafür!”.

 

Manchmal nehmen wir solche Aussagen leider nicht immer wahr. Aufgrund Stress. Weil wir abgelenkt sind. Mit den Gedanken woanders.

 

Frage Menschen, die dich näher kennen, ob sie dir sagen können, was du in ihren Augen gut kannst. Trau dich. Du wirst überrascht sein, wie offen und ehrlich die Menschen zu dir sind. Und bei Bedarf auch helfen werden, dass du deine Berufung ausleben kannst.

9. Was denkst du selbst, was du gut kannst? Und was nicht?

Notiere dir deine Antworten. Notiere auch die Antworten von Punkt 8. Vergleiche. Gibt es Überschneidungen? Wichtig ist es aber auch, zu wissen, was du selbst denkst, in welchem Bereich zu nicht so gut bist. Notiere es. Steht da etwas, was du in deinem Job machen mußt.

10. Liebst du was du tust?

Eine einfache Frage. Aber nicht einfach zu beantworten. Geh in dich und höre auf deine innere Stimme, was diese sagt. Vor allem: sei ehrlich zu dir selbst!

11. Warum bist du in deiner jetzigen Situation unzufrieden?

Auch hier, notiere dir deine Gedanken. Schreib auf, was dich an deinem Job nervt. Was dir fehlt! Daraus ergeben sich Hinweise, was dir Gefallen könnte.

12. Was machst du in deiner Freizeit?

Welchem Hobby gehst du nach? Freust du dich während deiner Arbeitszeit schon darauf, das Hobby wieder auszuüben? Falls ja, überlege, ob es Wege und Möglichkeiten gibt, dass zum Beruf zu machen. Denn vielleicht liegt genau dort deine Berufung?

13. Was wolltest du in der Kindheit werden?

Oft erkennen wir in der Kindheit schon, wo unsere Berufung liegt. Leider passiert dann etwas Schlimmes: wir werden eingeschult. Ich nenne es gerne, “an die Gesellschaft angepaßt”. Oft hören wir in jungen Jahren, wenn wir von unserem Traumjob schwärmen, “hör auf mit dem Blödsinn, lerne etwas Anständiges!”. Wir fügen uns. Und werden über kurz oder lang unzufrieden. Also, was wolltest du in deiner Kindheit werden? Raus damit. Schreib es auf!

14. Freude bei dem was du tust

Bei welchen Tätigkeiten empfindest du Freude? Ich meine damit, dass du innerlich glücklich bist, bei dem was du tust. Du schaust nicht nach der Uhrzeit. Es ist egal wie lange du das machst. Wann du beginnst. Nachts um 02.00 Uhr. Abends um 21.00 Uhr. Es macht dich glücklich. Welche Tätigkeit macht dich glücklich?

15. Die für mich wichtigste Frage, die ich mir immer und immer wieder stelle und gestellt habe

Oft lese ich, “was möchtest du, was andere über dich an deinem Grab sagen.” Ehrlich? Das ist mir vollkommen egal was andere über mich sagen und denken. Wichtiger ist für mich, was denke ICH, kurz bevor ich für immer die Augen schließe und in eine andere Welt übergleite?

 

Diese Frage und Vorstellung fasziniert mich. Und genauso lebe ich. Ich stelle mir vor, ich liege auf dem Sterbebett, was möchte ich auf keinen Fall sagen: HÄTTE ICH DOCH…

 

Aus dem Grund ändere ich oft Dinge, wenn es sich innerlich nicht mehr gut anfühlt. In dem Buch "Hätte ich doch..." von Doris Topper geht es genau um dieses Thema. Doris Topper ist Sterbebegleiterin und hat in ihrem tollen Buch unter anderem beschrieben, was Menschen sagen, kurz bevor sie sterben. Vor allem bedauern.

 

Und ich möchte auf keinen Fall etwas bedauern, wenn ich von dieser Welt gehe. Für mich ist es eine wichtige Angelegenheit, immer das zu tun, was ich tun möchte. Meine Berufung zu leben. Egal ob im Privatleben. Oder beruflich.

 

Denn nur so erfüllen wir uns den Wunsch, ein zufriedenes Leben zu führen. Und genau das wünsche ich dir. Suche deine Berufung. Und lebe sie. Das Lebe ist viel zu kurz, um dinge zu tun, die man nicht machen möchte. Du sagst, dass ist nicht so einfach? Geb ich dir Recht. Man kann aber Wege und Möglichkeiten finden, um das alles auszuleben.

 

Hast du dir diese Frage schon einmal gestellt? Entdecke DEIN Potential. Glaube an DICH. Gehe DEINEN Weg!

 

Euer Oli



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